Ogier
Das 1859 gegründete Weingut Maison Ogier ist tief in Châteauneuf-du-Pape verwurzelt, im Herzen der prestigeträchtigsten Appellationen Südfrankreichs. Über 100 ha Weinberge werden derzeit unter der Aufsicht des Önologen Edouard Guérin bewirtschaftet. Die Philosophie des Hauses zielt auf „Ehrlichkeit“ und Bodenständigkeit ab. Guérin sieht sich als „Ingenieur und Bauer“ zugleich und strebt nach Weinen, die ihre Herkunft spontan und mit großer Trinkfreude („Drink-a-bi-li-ty“) ausdrücken, anstatt intellektuell überladen zu sein. Die Weinberge erstrecken sich vom Süden bei Avignon bis in den Norden nach Vienne und profitieren vom mediterranen Klima sowie dem Mistral-Wind als wichtigem Verbündeten. Maison Ogier legt größten Wert auf das Verständnis der vier Hauptbodentypen der Region: Kieselsteine (für Kraft und Reinheit), roter Lehm (für Geschmeidigkeit), Safres/Sandstein (für Frische) und Kalksteinsplitter (für Mineralität). Bei der Vinifikation setzt Edouard Guérin auf minimale Eingriffe und Co-Fermentation verschiedener Rebsorten, um Balance und Komplexität zu erreichen. Der Ausbau erfolgt differenziert: Während viele Weine (insbesondere Weiß- und Roséweine) in Betontanks reifen, um die Frucht zu bewahren, nutzt Ogier für kräftigere
rote Crus auch Eichenholz, bevorzugt jedoch bereits genutzte Demi-Muids (600 l), um Finesse statt
rote Crus auch Eichenholz, bevorzugt jedoch bereits genutzte Demi-Muids (600 l), um Finesse statt
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